Abenteuer Traumschleife Ehrbachklamm – Und täglich grüßt das Murmeltier

_EBL7804Nach gründlichem Studium der Wetterlage (bis zum Nachmittag sollte das Wetter stabil bleiben) stand der Entschluß fest, wir fahren nach Oppenhausen um dort die Traumschleife Ehrbachklamm zu durchwandern. Die Traumschleife wurde vom Deutschen Wanderinstitut mit 77 Erlebnispunkten versehen und 2011 als Premiumweg zertifiziert.

Mit dabei sind heute, Tanja und deren Tante Anita.

Da eine Klamm die Eigenart hat Wasser führend zu sein und nach Starkregen oft unbegehbar sind, hatte ich einen Tag zuvor im Touristikinformationszentrum Emmelshausen angerufen um mich über die Begehbarkeit der Klamm zu informieren und dort meldete man mir „Alles klar, die Klamm ist begehbar, keine anders lautenden Berichte von Wanderern“.

Um 8:30 Uhr starten wir mit Tanjas kleinen gelben Flitzer bei mir. Alles fängt gaaaaanz harmlos an, bis Tanja ein vor uns fahrendes Wohnmobil entdeckt und auf dem Hänger dahinter einen alten Porsche. Meine Kamera war nicht schussbereit also waren wir flugs dran vorbei. Schaaaade!

WOMOBIDiese Tatsache beschäftig uns derart intensiv, dass Tanja ohne zu zögern auf den nächsten Rastplatz fährt um abzuwarten, bis dieses seltsame Gespann wieder auftaucht. Wir starten erneut und in Paparazzimanier pirschen wir uns laaangsam an. Wir nähern uns dem Objekt der Begierde und ich feuere eine Fotoserie ab. Natürlich geschieht das unter Lachsalven. Hach wie schön ist es einfach mal bekloppt zu sein!

InformationstafelGegen 10 Uhr landen wir ohne große Navigationsprobleme auf dem Wanderparkplatz in Oppenhausen.

Dieses Schild verspricht uns „Traumschleife Ehrbachklamm wandern und das Leben ist reicher“

Keine Frage, wer wandert, ob allein oder in Gesellschaft, der ist innerlich sowieso reicher. Wie heilsam wandern wirkt, habe ich in den letzten Monaten, ja eigentlich Jahren immer wieder erfahren dürfen. Die Erlebnisse mit den richtigen Mitwanderern/innen zu teilen erhöht die Heilwirkung noch :-). Alles was drückt fällt ab wie loser Staub!

StartschildZurück zu unserem Wandertag.
Wir starten tatsächlich mal in die richtige Richtung, ich bin ja auch lernfähig. Überhaupt ist heute sehr gutes Orientierungsvermögen gefragt.

300 m hinter dem Schild befinden wir auf dem gut ausgeschilderten Pfad der Traumschleife. Es gibt immer wieder Lob für die Unverlaufbarkeit der Traumpfade- und schleifen, denn in kurzen Abständen finden sich Hinweisschildchen.

Das Vorspiel auf die Traumschleife ist prima gewählt, zumindest bei diesem blauen Himmel.

Das Vorspiel auf die Traumschleife ist prima gewählt, zumindest bei diesem blauen Himmel.

_EBL7775Bald tauchen wir jedoch in den Wald ein und sehr schnell befinden wir uns auf Pfaden, die für uns alle drei die schönsten in der Region sind, nämlich Felspfade, Singletrails. Durch den hoch liegenden Startpunkt haben wir auch sehr schnell eine herrliche Aussicht auf die unter uns liegende Landschaft.

_EBL7769_EBL7789Wir passieren die s.g. Stierwiese, auf der etliche Zelte aufgebaut sind.

Die früher schon im Eigentum der Gemeinde befindliche Wiese wurde als „Bullenwiese“ für den Gemeindebullen genutzt (sowas hab ich noch nie gehört 😀 )
Heute befindet sich die Wiese im Besitz der Stadt Boppart und der Arbeiterwohlfahrt Oppenhausen Herschwiesen. Hier werden regelmässig Kinderzeltlager für Kids zwischen 8-14 Jahren angeboten und durch geführt.
 
Der Ehrbach, stark über Normalstand, wird uns nun eine ganze Weile auf seine eigene, teiweise abenteuerliche Weise, begleiten.

Der Ehrbach, stark über Normalstand, wird uns nun eine ganze Weile auf seine eigene, teilweise abenteuerliche Weise, begleiten.

BlaueCam (13)Die nächste Bildserie wird verdeutlichen auf welche Weise wir, nämlich leichtfüßig und behende, durch die Klamm gelangen. Wehe es lacht einer! 😀

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Ich muss ehrlich gestehen, wäre ich alleine unterwegs gewesen, ich weiß nicht ob mir genügend Mut zu Verfügung gestanden hätte, um die Klamm  zu bewältigen. Meine Sorge gilt allerdings weniger meiner Gesundheit, als der teuren Kamera. Die Frauentruppe hinter uns fliegt wirklich eher flott über die sehr schrägen Felsflächen und auch das Ehepaar, das uns so hilfreich über die ärgste Stelle hinweg hilft, ist so aufeinander eingespielt, dass Hände immer dort zur Stelle sind, wo es angebracht ist.

_EBL7829 _EBL7831Das sind Eindrücke, die wirklich jeden Einsatz lohnen. Nach unserer Wochenend- Tour durch die Eifel vor zwei Wochen sind wir auf eine Steigerung von Genuß und Schönheit nicht gefasst. Wir können uns nur schwer von diesen Anblicken lösen.

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Die Rauschenburg liegt 250 m ü. NN, oberhalb des Ehrbachs.

Die Rauschenburg liegt 250 m ü. NN, oberhalb des Ehrbachs.

Einen kurzen Abstecher zum Aussichtspunkt auf die Rauschenburg, leisten wir uns schon allein wegen der hin und wieder zugeführten, überflüssigen Nahrung 😀
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Beim Erreichen der Lokalität entfleucht mir der Spruch „Da ist sie, die ganze versammelte Meute“ und meine damit die bisher auf dem Weg immer wieder angetroffenen Wandergruppen. Tanja verkürzt das Spiel „Stille Post“ auf ein Minimum indem sie das Gehörte frei interpretiert „Hääää?“  „Wo sind die vergammelten Leute?“
Ehrlich, sie hat den Wein erst an der Mühle getrunken, VOR diesem Spruch!

BlaueCam (43)Nach einer kurzen Rast an der Daubisberger Mühle geht es weiter auf unserem Weg, kaum darauf gefasst, dass noch weitere Highlights in Form von Wasser unseren Weg bereichern würden.

Wir werden eines besseren belehrt, denn kaum aus dem Terrain der Mühle entschwunden stoßen wir auf dieses herrliche Bild

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Uns erstaunt, dass so ein harmlos dahiin fließendes Gewässer zu solchen Wassermengen summieren kann, dass ein Wasserfall daraus entsteht.

Uns erstaunt, dass sich so ein harmlos dahin fließendes Gewässer zu solchen Wassermengen summieren kann, dass ein Wasserfall daraus entsteht.

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Der Wassertanz frei nach Elke B. aus L.

Was im Folgenden zu sehen ist soll keine gymnastische Einlage von Tanja sein. Ich weiß das sieht nach Dehnübungen aus. Nein, nach ihrer ausdrücklichen Warnung an uns „Denkt dran, Steine können verdammt glatt sein“, legt sich selber „platsch“  hin und günstigerweise, stehen vor und hinter ihr jeweils eine Fotografin 😀

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Natürlich beschwert sie sich anschließend lautstark, dass wir statt ihr Mitgefühl entgegen zu bringen, mit den Knipsen beschäftigt zu sein. 🙂

_EBL7918Wir wandern weiter auf den inzwischen nicht mehr so reichhaltig ausgeschilderten Wegen der Traumschleife. Nach dem Aufstieg, kurz vor dem Schloß Schöneck, trauen wir unseren Augen nicht.

Die Männerwandergruppe, die uns seit Beginn unserer Wanderung nun schon das zweite Mal entgegen kommt, obwohl in der gleichen Laufrichtung die Traumschleife bewandernd, will uns davon überzeugen, wir befänden uns auf dem falschen Weg. „Auf diesem Weg geht es wieder in die Klamm“ wird uns erklärt. Mein Navi sagt eindeutig, wir sind richtig. Die Herren lassen sich nicht überzeugen und wandern zurück, um ihr Glück zu ihrem Parkplatz in Oppenhausen zu gelangen, auf anderem Weg zu suchen.  Wir sind arg traurig von dem Schicksal der Herrn nichts weiter erfahren zu haben. „Verschollen in der Klamm“ „Im Hunsrück verloren“…. mmmh wirklich schade!

Nein, Karl- Georg war nicht in dieser Gruppe unterwegs, auch wenn der sich mit seinem Freund KD auch hin und wieder verläuft. Zitat aus einem seiner Wanderberichte: ….gucken wir uns an. (Wenn wir so gucken, wie wir jetzt gucken, wissen KD und ich immer: Das ist falsch. Wir gucken dann nur aus, wer was falsch gemacht hat.)

Tischlein-DeckdichHier fehlte uns leider die Tischdecke, denn bei den Aussichten vertilgen wir noch eine Tasse Kaffee (aus der Thermosflasche) und die letzten Vorräte.

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Tanja mag Ginster und Tanja mag Katzen und wir schrammen nur haarscharf daran vorbei, dass sie sich diese süße, sehr verschmuste und äußerst anhängliche Katze in den Rucksack packt.

Diese Aussichten haben die verirrten Wanderer verpasst!

Diese Aussichten haben die verirrten Wanderer verpasst!

_EBL7944 _EBL7950Hier befinden wir uns an der Peterslay, bestehend aus Kieselgallenschiefer. Die Form ist durch Auffaltung des Schiefergebirges und Verwitterung entstanden. Diese Wege hier verschaffen uns gegen Ende der Tour noch einmal ein Höchstmaß an Zufriedenheit. Welch ein Glück solche Landschaften geniessen zu dürfen. Welch ein Glück, dass wir so prima mit einander auskommen, dass wir dieses Erlebnis mit einander teilen können.

_EBL7965Der letzte Wegabschnitt unserer schönen und spannenden Wanderung führt uns durch den Waldkindergarten der Winkelholzbande. Gleich beim Betreten des Terrains werden wir von den Kindern um Umsicht und Rücksicht gebeten. Eine Selbstverständlichkeit, leider nicht für jeden Wanderer.

Da nicht für jeden interessant, verweise ich hier auf mein Picasa Webalbum.  Zu sehen ist unter anderem: Tanja als Geburtstagsprinzessin und Tanja im Kletterseil.

Wupperwanderung_Oberrüden (25)GruppeHeaderEin wenig noch an Wiesen und Feldern vorbei und schon ist unsere insgesamt auf 18km angewachsene Wanderung beendet. Ein letztes Zusammensitzen am Parkplatz (eine schöne Sitzgruppe läd dazu ein) und dann wird, gegen 18 Uhr, die Rückreise nach Leverkusen angetreten.

Die gesamten Fotos können im Picasa Webalbum angesehen werden.

Startpunkt:

Wanderparkplatz an der K 120 in Oppenhausen
alternativ bietet sich auch der Wanderparkplatz des Wanderclubs auf der Schwedenschanze bei Windhausen an
(Für Navigation: Schöneckerstraße, 56154 Boppard)

Einkehrmöglichkeiten:

Daubisberger Mühle, in der Ehrbachklamm, Telefon: 06745/267
Gasthauses Tenne, in Oppenhausen, Telefon: 06745/182828
Eckmühle, in der Ehrbachklamm, Telefon: 02605/659 (Montag Ruhetag)

Traumschleifen, die ich bisher gewandert bin:

Kasteler Felsenpfad
Mittelrhein Klettersteig
Baybachklamm
Layensteig Strimmiger Berg
Murscher Eselsche

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40 Gedanken zu “Abenteuer Traumschleife Ehrbachklamm – Und täglich grüßt das Murmeltier

  1. Eine tolle Tour! Wahnsinn, wie Ihr klettern musstet, weil das Wasser so hoch stand. Übrigens habe ich auf der Tour 1375 kcal Verbrauch gemessen.. Da geht schon mal ne Schoki zwischendurch 🙂

    • Oha, das sind ja schöne Aussichten, da laufe ich die doch gerne noch einmal und nehme wieder Schocki mit. Aber bei mir wäre ja ein wenig Reduktion wünschenswert 🙂

  2. Wow, Elke,
    war das ein schöner Tag. Das war doch gewiß ein richtiges Abenteuer für euch.
    Hätte Karl May davon gewußt, die Szene von Tanja im Wasser wäre gewiß in einem seiner Bücher der Nachwelt erhalten geblieben.
    So aber hast du diese Tour in Wort und Bild festgehalten.
    Dankeschön dafür.

    Viele liebe Grüße
    von Frieder

  3. Wie immer ein schöner Bericht mit tollsten Bildern, Elke; zum Glück konntest Du Deine Kamera retten 😉 Die Klamm sieht wirklich spektakulär aus; Ihr wisst gar nicht, wie gut Ihr es habt, solche Wanderparadiese in der Nähe zu haben; bin ich manchmal neidisch drauf. (Natürlich wisst Ihr das sehr wohl; steht ja auch so in Deinem Bericht). Wie weit ist denn das Klammstück selbst? LG, Guido.

    • Hallo Guido.
      die Klamm ist rd. 1,5 km lang. Ja, wir sind uns der Schönheiten unserer Landschaft sehr bewusst. Leicht verführt diese Premiumwanderei dazu gewöhnliche Landschaften und die Natur nicht mehr sooo wahr zu nehmen. Das wäre aber jammerschade.

  4. Tolle Tour Elke und wie ich lesen und sehen konnte, mit einem abenteuerlichen Verlauf.
    Wie gut dass du nicht ins Wasser gefallen bist – das hätte mir ja glatt den Spaß am Lesen deines
    Berichtes genommen….jaja…..räusper. 🙂

    Gruss

    Michael

  5. Hey die Tour war ja schön, schade dass ich nicht mit konnte, aber der Garten musste unbedingt mal ran. Bin übrigens die 18km mit Jutta an dem Tag etwas schneller als ihr gelaufen 🙂

  6. Eine beneidenswerte Strecke Elke. Diese Tour wollte ich irgend wann diese Woche auch gehen oder am kommenden Wochenende.
    Und ihr musstet wirklich durch den Bach gehen? das ist also die richtige Strecke gewesen, oder war das nur als Spaß gedacht?
    Und wie lange habt ihr gebraucht?

    • Klar war das die richtige Strecke und bei dem hohen Wasserstand geht es teils durch das Wasser oder über oft wirklich schwierige Felspassagen. Dank gutem Schuhwerk haben Tanja und ich das Ganze trockenen Fußes erlebt, ANita hatte nur Turnschuhe an und ist etwas feuchter davon gekommen. Wir sind bei wirklich ausgedehnten Pausen und vielen kleineren Abstechern fast 8 Stunden unterwegs gewesen. Das lässt sich im Alleingang natürlich schneller bewältigen.

      • Dann rufe ich bevor ich dort gehe , besser auch in Emmelshausen an, ob man da gehen kann. Für den Notfall nehme ich 2 Plastiktüten mit und schnüre die mit um die schuhe 😀

      • Vergiss es, die haben mir auch gesagt, dass die Klamm begehbar ist (steht übrigens in meinem Bericht 😀 )
        Die Plastiktüte über die Socken, das ist sinnvoller, die Tüte verlierst du in der Klamm

  7. Hallo Elke
    Toller Bericht in Wort und Bild. Bin ein bißchen neidig auf die Superbilder, eine gute Spiegelreflex ist doch was anderes als meine uralte winzige Canon Ixus 40 (ist von Größe und Gewicht aller-dings nicht spürbar)
    Ihr hattet im übrigen sehr viel Mut nach diesen Starkregen und den Matschpfaden die Wanderung anzugehen.. Ich war wohl mehrere Dutzend mal in der Klamm, aber soviel Wasser hatte der Ehrbach dabei noch nie.
    Mein gefährlichstes Klammerlebnis hatte ich bei einer Winterwanderung vor etlichen Jahren.
    Nach dem ich einige Eisbarrieren überwunden hatte kam ich an eine Stelle die nicht mehr passierbar war, zurück wollte ich auch nicht mehr. Was blieb war querfeldein auf Händen und Füßen aus dieser extrem steilen Schlucht hinaus zu kriechen, mit vielen Kreuzen als ich heil oben ankam. Fazit, bei Frost auf keinen Fall begehen.
    Gruß Rüdiger

    • Der Preis die dicke Kamera immer mit zu schleppen ist auf jeden Fall, dass das zu tragende Gesamtgewicht ziemlich ansteigt und die Panik, dass die Kamera irgendwo aneckt, runter fällt oder absäuft ist groß.
      Das was du da erlebt hast, das wäre ein wenig Panik auslösend für mich 🙂
      Im Winter sollte man eine richtige Klamm vermutlich eh nicht gehen. Das ist ja wirklich lebens gefährlich. Bibber
      Danke für deinen Kommentar lieber Rüdiger
      VG Elke (ich hoffe es geht dir gut?)

      • Danke der Nachfrage, ja es geht mir sehr gut. Zum Beweis, Wanderleistung zum 24.05.13 1088,6 km mit 27.400 Höhenmetern. (schön bekloppt was).

      • Waaaaahnsinn, alle Achtung Rüdiger.
        Ist das von diesem Jahr? Wieviele Wanderungen sind das gewesen? Ich fasse es nicht.
        Wenn ich später auch noch so unterwegs sein kann, dann werde ich sooo glücklich sein.

      • 81 Wanderungen (kleine u. größere) in diesem Jahr als Therapie gegen alle Voraussagen der Ärzte. Man merke: Wandern ist eine Gesundbrunnen für Leib und Seele.

      • Es ist schön, dass du dabei bleibst und dir deine Gesundheit zurück eroberst. Ich wünsche dir weiterhin viele viele erfüllende Wanderungen mit Erlebnissen die dich bewegen und glücklich machen.

        Wandern ist auch für mich derzeit eine der wichtigsten Möglichkeiten mich vor allem seelisch gesund zu fühlen.

  8. Hallo Elke,
    habe gerade deinen tollen Bericht gelesen. Bin ganz neidisch, dass ich nicht dabei war. Also
    mit anderen Worten sollte man auch immer Badelatschen dabei haben ? !
    Schönen Sonntag
    LG Conny

  9. He, das war ja wieder ein schöner Tag für euch, und für mich waren es gerade absolut vergnügliche Minuten. 😀
    Achja, im Hunsrück ist es einfach schön, und nun habe ich auf so vielen Blogs so tolle Touren-Berichte aus dem Hunrück gelesen, dass es mich immer stärker wieder mal dahin zieht. Die Ehrbachklamm zählt ganz sicher zu den schönsten da. Doch ich habe sie eigentlich nicht ganz so abenteuerlich in Erinnerung, oder lag es am Hochwasser?
    Wie auch immer, ihr hattet ganz viel Spaß, und es war einfach eine Freude, das zu lesen und in Bildern zu sehen.
    Liebe Grüße an euch
    Katrin

    • Katrin das abenteuerlich war rein das Hochwasser und natürlich das was wir ansonsten draus gemacht haben 🙂
      Der Hunsrück lohnt wirklich, auch für einen längeren Besuch.
      Ganz liebe Grüße
      Elke

  10. Hallo, Elke, Deinen Bericht habe ich mit viel Spaß gelesen! Ich habe so den Eindruck, dass Du Dich, was das Schriftstellerische angeht, von Mal zu Mal steigerst!! Die Klamm haben wir auch schon ein paarmal gemacht, glücklicherweise immer bei normalem Wasserstand. Bei dem einen Foto, wo Du quasi wie Jesus „über“ das Wasser gehst, habe ich mich gefragt, ob das der richtige, vorgesehen Weg war?
    Mach‘ weiter so!
    Liebe Grüße Ursula

    • Also Frau Jesus überm Wasser, das war einfach eine Spaßeinlage, die Anita dann fotografisch fest gehalten hat 🙂
      Ich habe mich so sehr über deine positive Einschätzung zu meiner „schriftstellerischen“ Entwicklung gefreut, das tut gut.
      Viele liebe Grüße
      Elke

  11. Tja, was soll ich sagen, wenn ich deine wunderbaren Fotos sehe … eigentlich nur, dass ich auf der Stelle dort wieder hin möchte.

    Übrigens: KD und ich gucken uns immer so an, weil wir uns nichts mehr zu sagen haben. 🙂 Aber du und ich haben ja schon geklärt, wer oder was diese desorientierte Wandergruppe war. Meine Cousins. Mittlerweile sind sie wohlbehalten zu Hause angekommen. Bis auf einen, der irrt vermutlich noch in der Klamm herum.

    • Inzwischen dürfte der Gute Schwimmflossen haben. Der Regen hat ja nun für Unbegehbarkeit der Klamm gesorgt.

      Die Wandergeschichten vono KD und KG zählen zu meinen Lieblingsartikeln, obwohl auch die mit Petra immer wieder interessante Einblicke gewähren 😀

  12. Ach Elke – ist das herrlich die schöne Gegend dort nochmal mit Deinen sonnigen Bildern zu sehen – bei mir war es ja leider etwas trüber. Wunderschöner Bericht und ich wäre so gern mit dabei gewesen :-))
    Liebe Grüsse Angelika

  13. Hallo Elke, klasse Schilderung eurer Wanderung!
    Ich wohne hier im Hunsrück, etwas nördlich der Ehrbachklamm. Da ich ein Zugezogener aus dem Ruhrpott bin, kann ich diese Gegend, im Gegensatz zu den Einheimischen, richtig genießen. Ich habe einen Hund, der mich sowieso zwingt immer wieder schöne Touren zu wandern. Im letzten Jahr bin ich in neun Etappen den Hunsrückhöhenweg gegangen. Bilder und Berichte dazu auf meinem Blog: http://hunsrueckhoehenweg.wordpress.com/2012/09/08/1-etappe-gondershausen/
    Ich würde mich freuen, wenn du mal auf meinem Bolg vorbei schaust. Ich wünsche euch weiterhin viele schöne Wanderungen hier im Hunsrück! Grüße von hier , Norbert
    PS: es gibt hier noch wunderschöne weitere Wanderwege ( z.B. Das Murscher Eselsche)

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