Wir schneckeln zum 8. Wandermarathon im Hunsrück

Manchmal muss Frau spontan sein und manchmal sind es sogar mehrere dieser fantastischen Wesen, die mit dieser wunderbaren Fähigkeit aufwarten.

Wir haben uns angemeldet (Conny, Tanja und ich), um vorsichtige 18 km auf dem Saar-Hunsrück-Steig zu wandern und das im Rahmen einer Großveranstaltung, dem

8. Wandermarathon auf dem Saar-Hunsrück-Steig

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Struffeltroute – Winterwandern mit Genuss

Wenn ich immer wieder über Bilder von einem Wanderweg stolpere und diese zum Nachwandern animieren, dann lande ich früher oder später auch auf denselben. So ist es mir mit der Struffeltroute ergangen. Bilder aus allen Jahreszeiten stapeln sich im Netz, nur dem Winter bin ich dort noch nicht begegnet.

Diese kurze Runde ist genau richtig für eine Sylvesterwanderung. Also Spike und Tanja ins Auto gebeten und ab geht die Reise nach Roetgen in der Eifel.

  • Start/Ziel: 52159 Roetgen, Filterwerk Wanderparkplatz unterhalb der Staumauer
  • Streckenlänge: 11  km
  • Höhenmeter: 220 meter
  • GPS Track
  • Wandern auf den Partnerwegen des Eifelsteig

struffeltroute-1Eisekalt ist es am letzten Tag des Jahres 2016. Ein hellblauer, wolkenloser Himmel spannt sich über die Eifellandschaft, als wir den Parkplatz am Filterwerk erreichen.

Grau und wuchtig erscheint die Staumauer der Dreilägertalsperre, auf die wir vom Parkplatz aus sehen können.

Links von der Staumauer führt ein Pfad durch den Wald hinauf und dieser Anstieg fordert dann auch gleich das Herz-Kreislaufsystem. Wer als fast tiefgefrorenes Etwas an den Start geht, kommt mit gut temperierten Gliedmaßen oben an. Die kalte Winterluft schneidet in die Atemwege, doch der Rest des Weges, so verspricht die Wanderbeschreibung, verläuft ohne solche Anforderungen.

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Spike ist super gut drauf, kein Vergleich zu den letzten Tagen. Heute ist sein Tag.

Dreilägertalsperre – Staumauer

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Erster Blick auf die Dreilägertalsperre

Oben angekommen begrüßt und schon der erste Rastplatz, den wir NATÜRLICH visuell wahrnehmen, jedoch nicht nutzen. Vielmehr genießen wir den ersten Höhepunkt dieser kleinen Rundtour. Im Licht der blitzenden Sonnenstrahlen liegt sie friedlich vor uns, die Talsperre und die weich gebogene Staumauer.

Die Dreilägertalsperre, die ihren Namen dem Dreilägerbach verdankt, ist durch Stollen mit dem Obersee der  Rurtalsperre und der Kalltalsperre verbunden.

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Da ist sie, die Staumauer von oben

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Unübersehbar, Wasser gibt es hier reichlich

Hochmoor am Struffelter Kopf

Die Sonne spielt hier Platzhirsch, lässt dem Raureif kaum eine Chance. Über Stege ziehen wir, leider nur eine kurze Weile, durch das Naturschutzgebiet am Struffelter Kopf. Wir wären gerne noch eine ganze Weile durch die jetzt schon wärmende Sonne spaziert. Der Hunger nach Licht scheint unersättlich!

Tanja hat sich heute vorgenommen fleißig zu fotografieren. So sind am Ende einige schöne Aufnahmen von mir und Spike entstanden, die ich am Ende des Blogs zeigen werde.

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Eine Grenze aus Birken

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Eine wunderbare Gelegenheit für eine Rast. Heute verzichten wir, aber wenn wir wiederkommen, im Sommer, dann…….

Kleiner See mit Rastplatz

Über einen kleinen Steg landen wir flott an einem weiteren Rastplatz, unmittelbar an einem kleinen Teich, der im Sommer sicherlich vielen Tieren ein wunderbares Heim bietet. Hier ruhen wir etwas aus :D, es ist zu idyllisch hier, um einfach weiter zu ziehen.

Irgendwann lösen wir uns dann doch von der Bank und dem See, wechseln von offener Landschaft allmählich in Wald.

Im Einzugsgebiet der Dreilägertalsperre wird das ablaufende Wasser im Gelände in Gräben gesammelt und der Talsperre zugeführt. Ein altes Pegelhäuschen streifen wir auf unserem Wanderweg.

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Pegel des Hasselbachhanggrabens

Eine kleine Lücke in der Baumreihe oberhalb der Talsperre lässt uns tief blicken.

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Halbinselchen Dreilägertalsperre

Zwischen Talsperre und dem Vorbecken plätschert der Dreilägerbach, dem wir eine Weile folgen. Über die Staumauer des Vorbeckens wandern wir in ein weiteres Waldstück-

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Staumauer am Vorbecken

Die Feuchtigkeit des wasserreichen Umgebung hinterlässt bei Frost weiße Mäntel auf den Bäumen und Büschen. Anders als auf den trockenen und von Sonne verwöhnten Hochflächen, ist es hier kühler.

Hier ist dann auch gleich die nächste Rast fällig, eine Foto-Rast. Der Dreilägerbach reizt mich ein paar Fotos mehr auf dem Chip zu platzieren. Tanja sorgt dafür, dass es hiervon ein Bild gibt.

Über die kleine Brücke überqueren wir den Bach und müssen wieder stoppen und fotografieren. Kein Wunder, dass unsere Winterstrecken kurz sind, bei so vielen Foto-Stopps. Genau das, so sind wir uns einig, ist für uns Wandern!

Der Dreilägerbach

Nun folgen wir wieder eine Weile dem Dreilägerbach, der unterhalb unseres Wanderweges dahin gurgelt und plätschert.

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Blick zurück

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Die dünnen Birken ragen wie Streichhölzer aus dem Boden. Sie lassen die Vermutung aufkommen, dass sie mit einem Handgriff abgeknickt werden können.

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Die Sonne steht im Winter so tief, dass sie permanent mit ins Bild rückt.

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Der Farn zusammen mit dem immergrünen Ginster geben den Wegrändern ein buntes Kleid.

Wir verlassen den Weg einen kleinen Moment, biegen noch nicht ab ins Tal, sondern wandern die wenigen Meter bis zur Rasthütte weiter. Dort hat es sich eine Gruppe Wanderer gemütlich gemacht. Kaffee und Stullen geben dem hungrigen Männermagen, was er begehrt.

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Spike, der Verräter, weicht Tanja so lange nicht von der Seite, bis der letzte Bissen verschwunden, oder ein Bröckchen vor sein gefräßiges Maul fällt.

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Tief im Tal am Dreilägerbach

An der Einmündung des Dreilängerbachs zum Schleebachhanggraben gibt es wieder eine kleine Fotopause

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Über die Brücke und dann werden wir dem künstlich angelegten Schleebachhanggraben folgen.

Schleebachhanggraben

Wunderschöne Natur hat sich da angesiedelt. Ein wundervoller Wegabschnitt ist das hier.

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Spike soll mit Tanja bis zur Sonnen beschienenen Stelle laufen, biegt aber, wie so oft heute, einfach wieder ab, um auf mich zu warten.

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Treue Seele

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Ein Weg zum verlieben!

Ein Hund zum Verlieben

Ein paar Fotos von meinem Lieblingshund müssen nun auch ins Album

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Ein altes Stauwehr, lange ungenutzt

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Das ist keine Maus, sondern ein Stück Wurzel 😉

Waldlehrpfad

Ein Waldlehrpfad mit anschaulichen Abbildungen und Erklärungen fesseln Tanja heute ganz besonders.

Wie so oft im Wald, auch hier eine Kindergartenwald, in sehr natürlicher Ausstattung, kein Firlefanz schmückt das Areal.

Auch wenn wir jetzt ganz gerne wieder offener wandern würden, hat der Wald in seiner lichten Form einen ganz besonderen Reiz.

Ein paar hundert Meter wandern wir nun durch den Ortsrand von Roettgen, nicht sehr schön, aber anders wohl nicht machbar, wobei die imposanten Buchenhecken den Gedanken aufkommen lassen, im späteren Frühjahr die Heckenlandroute zu wandern.

Einen letzten Abstecher in ein Waldstück und wir erreichen wieder den Parkplatz am Filterwerk-

Für uns beide, und für Spike können wir gleich mit voten, ist diese kleine Rundwanderung ein echter Volltreffer in der Wanderwegewelt. Bei Eis und Schnee ist auf zwei Teilstücken (Aufstieg zur Staumauer und Abstieg zum Dreilägerbachmündungsbereich) des Weges Vorsicht geboten, ggf. Trekkingstöcke mitnehmen. Der Rest ist aus meiner Sicht unproblematisch.

Und weil so ein Sylvestertag verdient einen gebührenden Abschluss zu erleben, fahren wir die rd. 16 km bis Monschau, um uns dort Kaffee und Kuchen und einen Rundgang durch den Ort zu genehmigen.

Schloss Nordkirchen – Westfälisches Versailles

Die Sonne sucht sich in diesen Tagen nur vereinzelt Löcher am Himmel, und eines dieser Löcher befindet sich heute über dem Münsterland.

In einem sind Tanja und ich uns einig, Sonne muss, also hin ins Münsterland ein Stückchen wandern und Schloss besichtigen.

Schloss Nordkirchen – Wanderweg

  • Start/ Ziel: Schloss Nordkirchen in Nordkirchen, Schlossstr.
  • Streckenlänge: 13,3 km
  • Höhenmeter: 110 meter
  • GPS Track
  • Einkehrmöglichkeiten in der Ortsmitte Nordkirchen
  • Tourenplaner für Radtouren durch das Münsterland

Wir waren uns einig, dass die heutige Wanderrunde zum Füße vertreten gut geeignet ist. Es gab Sonne, es gab trockene Wege, weil viel Asphalt. Für uns jetzt nicht zum verlieben, aber das mögen andere Wanderer/innen ganz anders empfinden.

Für mich ist das Münsterland ideales Radfahrergebiet.

Das Schloss und seine Umgebung sind auf jeden Fall ein bis mehrere Besuche wert und wer Lust auf Schlösser hat, kann von einem zum anderen fahren. Da gibt es reichlich zu tun!

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Schloss Nordkirchen….

auch Westfälisches Versailles genannt, ist in dreißig Jahren Bauzeit im 18. Jahrhundert entstanden. Der erste Eindruck, ohne Wissen des französisch klingenden Beinamens, war „Hier sieht es auch, wie in Frankreich“.

Eindrucksvoll mit welcher Akkuratesse Gebäude und Parkanlagen in symmetrische Formen gebracht wurden.Selbst die Skulpturen sind penibel genau ausgerichtet. Die Außenanlagen sind jederzeit frei zugänglich.

Das Schloss selber kann im Rahmen von Führungen besichtigt werden, die von der Fachhochschule für Finanzen NRW durchgeführt werden. Mehr Information auf schloss.nordkirchen

Wer dann Lust auf lebenslange Zweisamkeit hat, kann hier auch den Bund der Ehe eingehen.

Wir erkunden einigermaßen sorgfältig die Schlossumgebung, bevor wir uns auf unsere kleine Wanderschaft begeben.

Auch zu dem kleinen Rundweg, wird es nur Fotos geben, da Erklärungen hier nicht viel Erhellendes versprechen.

Nach einer 11 km langen Flachlandtour kehren wir über den südöstlichen Zugang des Schlosses wieder zurück zum Ausgangsort und haben damit Gelegenheit weitere Schönheiten des Prachtbaues  zu entdecken.

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Einen Kaffee trinken wir in der fußläufig erreichbaren Ortsmitte von Nordkirchen, deren Geschäfte am heutigen Dienstag tatsächlich mittags geschlossen haben.

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Keine Dekoration 😉

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Mit Spike durften wir leider in keines der geöffneten Cafe´s einkehren, also nehmen wir draußen, unter Decken verborgen, unseren Kaffee und Kuchen ein und fantasieren dabei einen herrlich warmen Sommertag, mit sommerlich gekleideten Passanten..

Für einen kalten Wintertag war der heutige Ausflug genau richtig. Es muss nicht immer wandern im üblichen Sinn sein. Vor Jahren war ich im Münsterland per Rad unterwegs.

Die 100 Schlösserroute bietet sich hierfür vortrefflich an. Die zahlreichen Wasserschlösser im Münsterland sind zu einem großen Teil zu besichtigen und einkehren ist meist inclusive.

Zwischen Dr. Blödsinn und Schloss Heiligenhoven

Es ist November und die ersten Fröste verpassen der Natur ein winterliches Kleid. In der Eifel schneit es und im Sauerland gehen die ersten Skilifte in Betrieb. Das ist verflixt früh im Jahr, hindert uns aber nicht an Außenaktivitäten.

Tanja zuckt es in den Wanderbeinen, Spike sowieso. Der Himmel macht eine Niederschlagspause und verspricht den Wolkenvorhang aufzuziehen, damit Frau Sonne ihren Job machen kann.  Heute soll es nach Lindlar gehen, eine Region mit dem höchsten Sonnenanteil am heutigen Tag.

Von Lindlar auf den Hölzer Kopf

Die genauere Erkundung der wunderschönen Außenanlagen des Schloss Heiligenhoven heben wir uns für unsere Rückkehr auf. Wir starten also recht zügig auf unsere Tippeltour und so lassen wir das ausgedehnte Schlossgelände hinter uns, überquenren den Lennefer Bach, passieren einen einsam da liegenden Spielplatz und erreichen so schnell über Wirtschaftswege offenes Gelände, das tiefgefroren vor uns liegt.

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Wir haben solch ein Glück, die Sonne hat schon Kraft die Dunstschleier zu durchdringen, auch wenn die Wärme der vergangenen Sonnentage nicht mehr erreicht wird. Die letzten Herbstblätter an Baum und Busch, geben der Landschaft noch ein wenig Farbe, bevor sie den Winterfrösten endgültig zum Opfer fallen und der Wind sie herabwedelt.

Am Sportplatz vorbei ziehen wir unter erstaunlich leuchtenden Bäumen dahin, keine Ahnung welche Baumart im Herbst ein so hell gefärbtes Kleid trägt (tippe auf Ahorn). Auch die Schafe erregen meine Aufmerksamkeit, sind sie doch in fast perlmuttfarbenes Fell gewandet.

Lindlar – Gemeinde der Gläubigen

Der Turm der  evangelische Jubilate Kirche schaut vorwitzig über die Dächer Lindlars.

Den Namen erhält sie aufgrund ihrer  Inbetriebnahme am Jubilate-Sonntag 1956. Eine Kirche, und das erwähne ich aus aktuellem Anlass, die gebaut wurde, weil Ostvertriebene dieser Gemeinde zugewiesen wurden und damit die Anzahl der evangelischen Mitglieder um 2.000 Menschen erhöhte.

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Auffällig viele Fußfälle und Wegkreuze (rd. 300 sollen es sein) sind in Lindlar zu finden. Überall begegnete ich auf meinen Wanderungen diesen, überwiegend aus Grauwacke gestalteten, Symbolen des Glaubens.

Acht Kapellen, meist aus Dankbarkeit gestiftet und erbaut, umrunden Lindlar.

Wir besuchen Dr. Blödsinn

Da trödeln wir eher gelangweilt durch die Straßen Lindlars, würden doch so gerne Naturwege unter den Füßen spüren, da taucht dieses mehr als skurrile Gebäude vor uns auf.

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Haus Safari

Hier hat ein Liebhaber und Sammler von Kuriositäten ein privates Museum eröffnet. Wir sind nicht im Museum selber gewesen, haben uns „nur“ außen umgesehen und sind aus dem „Grinsen“ nicht raus gekommen. Dafür hat sich die etwas langweilige Wegeführung durch Lindlars Straßen echt gelohnt.

Wer einfach mal so vorbei schauen möchte:Haus Safari Georg Herrmann
Telefon: +49 (0)2266 6839 – Schützenstraße 26, 51789 Lindlar-Altenrath 

Vor und hinter dieser Hausnummer 26 ist alles ganz normal 😀

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Die Straße hinauf führt endlich in die Natur. Auf geschottertem Weg wandern wir, das wunderbare Wetter genießend, mit Blick in die sanften Wellen des bergischen Landes. Welch ein Genuss.

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Panoramaweg

Teile des Weges kenne ich aus voran gegangenen Wanderungen. Lindlar gehört zu einer meiner Lieblingswanderregionen im Bergischen Land. Ich war schon sehr oft hier!

Noch ziehen wir überwiegend unter freiem Himmel, nur ein kurzes Waldstück unterbricht diese göttlichen Weitblicke. DAS ist etwas für Auge und Seele…..

Tanja und ich, wenn wir denn mal unsere spannenden Alltagsgespräche unterbrechen, sind uns einig, die Entscheidung heute unterwegs zu sein, ist goldrichtig.

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Sonne gegen Frost

Wir passieren den Hölzer Kopf, die höchste Stelle unserer Tour.

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Die Gräser tragen noch die feine Schicht Raureif

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Nur diese Perspektive gelang – Fliegenpilz

Waldwege bunt gepolstert

Aber auch Wald ist wunderschön, wenn er sich so farbenprächtig zeigt. Vielleicht der letzte bunte Herbsttag. Etwas wehmütig denke ich an die blattlose Zeit in den kommenden Monaten.

Während mir diese Gedanken durch meinen krausen Kopf schleichen, trägt Tanja an irgendeinem ihrer Gedanken wohl auch etwas schwerer – die Haltung lässt es zumindest vermuten 😀

Spike hingegen, hat die Nase während unserer Walderkundung kaum vom Boden erhoben.

So mögen wir Landwirtschaft

Wir erreichen den Weiler Holz und schauen eine Weile den ausdauernd Heu fressenden Rindern zu, die nach hinten hin einen geräumigen Offenstall zur Verfügung haben. Ein kleiner Funke Hoffnung in der oft so brutalen Landwirtschaftswelt.

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Weiter durch herrlich wellige Landschaft nähern wir uns dem Campinplatz und damit der Gastwirtschaft „Bergisch Rhön“, die wir aber rechts liegen lassen und weiter unserem Wanderweg folgen, der mit bunt gemischten Wegesymbolen gespickt ist, denen wir aber zu keiner Zeit konsequent folgen können. Lindlar hat reichlich markierte Wanderrouten.

Unterheiligenhoven

In Unterheiligenhoven steht nicht nur die Dreifaltigkeitskapelle sondern auch ein Waldkindergarten, den wir uns natürlich genauer betrachten werden. Zunächst müssen wir aber dort hin wandern und das sieht so aus…….

Was wir übersehen haben sind die Reste der untergegangenen Burg Unterheiligenhoven aus dem 15. Jahrhundert. Sie hat nicht gerufen und wir haben nicht geschaut 😦

Aber den Waldkindergarten, den haben wir gefunden und finden ihn übereinstimmend „KLASSE!“

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Freut sich auf Kaffee…. 😉

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Nur mit Mühe in den Fokus bekommen, das Tierchen saß verflixt weit weg und ließ mir auch nicht sonderlich viel Zeit für den Schnappschuss

Es endet wo es begann, am Schloss Heiligenhoven. Wir sehen uns natürlich gründlich um. Der Schlosspark aus 1880 ist zu jeder Zeit einen kleinen Rundgang wert.

Das Schloss ist für mich ein Hingucker und deshalb besuche ich es immer wieder gern. Mir fehlt noch eine winterliche Begehung, mit Schneedecke selbstverständlich.

Die heutige Tour war eine wunderbare Herbstrunde, die auch gelegentliche Asphalt- oder Teerwege nicht im Erlebniswert zu mindern vermag. Der Auslauf tat uns Beiden gut und die 20.000 Worte, die uns Frauen täglich angeblich zur Verfügung stehen, haben wir locker ausgesprochen.

Die Tour habe ich im diesem Buch entnommen:

Das Oberbergische Land 

Die 21 schönsten Wanderungen zwischen Wupper und Agger von Peter Squenz